5 Tipps für Human Centric Branding in Zeiten von KI

Ob im Marketing, in der Content Creation oder im Design – Künstliche Intelligenz ist längst nicht mehr nur ein Trend, sondern fester Bestandteil vieler kreativer Prozesse. Wir verraten, wie Human Centric Branding mit menschlicher Kreativität und ...

Apr 5, 2025 - 07:19
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5 Tipps für Human Centric Branding in Zeiten von KI

Ob im Marketing, in der Content Creation oder im Design – Künstliche Intelligenz ist längst nicht mehr nur ein Trend, sondern fester Bestandteil vieler kreativer Prozesse. Wir verraten, wie Human Centric Branding mit menschlicher Kreativität und KI funktioniert.
Max Ostermeier, CCO von Rocka Studio vor pinkenem Hintergrund. Are verschränkt. Je mehr Inhalte durch KI entstehen, desto wichtiger wird die Frage: Wie kann es gelingen, den Menschen als Mittelpunkt der Marke zu halten? Gerade jetzt, wo Effizienz und Automatisierung dominieren, braucht es neue Antworten auf alte Fragen – etwa wie Vertrauen entsteht, wie man echte Verbindung aufbaut und was Authentizität heute eigentlich bedeutet. Mit den folgenden fünf Tipps gelingt Euch Human-Centric Branding in Zeiten von KI.

1. Echte Menschen statt idealisierter Markenbilder

Wer heute Vertrauen aufbauen will, sollte sich von der Idee verabschieden, Marken nur durch Hochglanzbilder und gestylte Testimonials zu präsentieren. Viel stärker wirken echte Gesichter mit echten Geschichten – Menschen aus dem Team, der Community oder Kund:innen, die wirklich etwas zu erzählen haben. Sie geben einer Marke Charakter, schaffen Nähe und machen sie greifbar. Besonders in sozialen Medien zeigt sich: Was echt wirkt, bekommt mehr Aufmerksamkeit – und bleibt länger im Gedächtnis. Deswegen weg von glatt gebügelten, unnahbarer Markenbotschafter*innen und her mit echten Menschen!

2. Menschliche Kreativität mit KI kombinieren

Tatsächlich gibt es bei den meisten Berufen Aufgabenfelder, die von einer KI übernommen werden können. Sei es, um kreative Blockaden zu überwinden, Prozesse zu beschleunigen oder ungeliebte Pflichtaufgaben zu delegieren. Genau hier gilt es zu reflektieren, welche Aufgaben getrost an KI abgegeben werden können, um mehr Zeit und Raum für den eigentlichen kreativen Prozess zu haben und wo KI menschliche Kreativität nicht ersetzen kann. Je besser man KI-Tools versteht, desto klarer sieht man auch, wo ihre Grenzen liegen und die eigene Kreativität unschlagbar bleibt. KI kann den kreativen Prozess fördern, indem sie Ideen liefert, aber die emotionale Tiefe kommt immer noch von uns.

3. Fehler als Vorteil nutzen

KI-Ergebnisse sind darauf getrimmt, perfekt zu sein. Aber Perfektion ist nicht menschlich. Fehler und Unvollkommenheiten können emotionale Reaktionen hervorrufen und eine tiefere Bindung zu Kunden aufbauen. KI kann diese emotionale Tiefe nicht erzeugen, da sie Fehler nicht als Chance zur Authentizität begreift. Dabei ist es gerade das Unvollkommene, die kleinen menschlichen Makel, die uns berühren und Geschichten authentisch werden lassen. Das kann bei Ton- und Videoformaten beispielsweise ein Dialekt oder Akzent sein, der das Erzählen lebendig werden lässt, bei Bildformaten zum Beispiel Schönheitsmarkel, die bewusst nicht retuschiert werden.

4. KI für mehr Effizienz und mehr Zeit für das Wesentliche

Clever genutzt, ist KI ein Tool, durch das Human-Centric Branding effizienter gestaltet werden kann. Die Konsequenz: mehr Zeit für menschzentrierte Arbeit. Gerade bei repetitiven Aufgaben wie generische Texterstellung, die keinen kreativen Input erfordern, sondern automatisierte Abläufe beinhalten, kann KI mit den richtigen Prompts diese Aufgaben übernehmen. Beispiele sind automatisierte E-Mail-Antworten oder Datenanalysen. So bleibt mehr Zeit für die kreative und strategische Arbeit, die die Marke einzigartig macht. Die Kontrolle über Markenidentität und -botschaft sollte jedoch weiterhin bei den Menschen liegen, damit die Vision klar und authentisch bleibt.

5. Auf Bildungscontent und echte Emotionen setzen

Marken können ihren Content nicht nur zur Vermarktung und Unterhaltung, sondern auch zur Bildung und Inspiration nutzen, dabei ist Human-Centric-Branding eine proaktive Entscheidung von Menschen für Menschen. Es geht nicht nur darum, Produkte zu verkaufen, sondern darum, echten Mehrwert zu bieten. KI kann Fakten und Daten liefern, aber die emotionale Wirkung und die tiefere Verbindung entstehen, wenn Menschen ihre Erfahrungen und Perspektiven teilen. Bildungsinhalte, die auf echten Erlebnissen und ehrlichem Engagement basieren, bringen Menschen näher zusammen. Wenn du Emotionen weckst und Wissen teilst, wirst du nicht nur Kunden gewinnen, sondern eine treue Community aufbauen, die deine Werte teilt.

Rocka Studio ist ein ganzheitliches Branding-Studio aus Untermeitingen, das mit Marken wie IWC, Bentley und Cartier zusammenarbeitet und Dienstleistungen wie Brand Strategie, Film Produktion und Social-Media Management anbietet.