Psychologie: Über diese Dinge machen erfolgreiche Menschen sich nicht ständig Gedanken

Grübeln ist eine natürliche Funktion unseres Gehirns – sie bringt uns allerdings selten bis nie weiter. Menschen, deren Vorhaben in der Regel von Erfolg gekrönt sind, wissen das und machen sich deshalb vor allem über diese Dinge keine unnötigen Gedanken.

Apr 5, 2025 - 07:16
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Psychologie: Über diese Dinge machen erfolgreiche Menschen sich nicht ständig Gedanken

Grübeln ist eine natürliche Funktion unseres Gehirns – sie bringt uns allerdings selten bis nie weiter. Menschen, deren Vorhaben in der Regel von Erfolg gekrönt sind, wissen das und machen sich deshalb vor allem über diese Dinge keine unnötigen Gedanken.

Die Wissenschaft ist sich einig: Ständiges Grübeln bringt uns nicht weiter. Negative Gedanken an sich sind normal – ständig nur positiv zu denken, wäre weder natürlich noch gesund. Unser Gehirn neigt sogar dazu, sich auf die negativen Gedanken zu versteifen. Damit versucht es, uns zu schützen, indem es alle möglichen Worst-Case-Szenarien schon mal durchdenkt. So sind wir schließlich darauf vorbereitet. Oder?

Leider funktioniert das in der Realität nicht. Denn ein Großteil der schlimmen Dinge, die wir uns ausmalen und über die wir stundenlang nachdenken können, treten so niemals ein. Permanentes Grübeln ist also nichts als Zeitverschwendung. Das wissen erfolgreiche Menschen und haben es sich deshalb zur Gewohnheit gemacht, das Gedankenkarussell schnell zu stoppen, bevor es Fahrt aufnimmt – vor allem, wenn es sie mit diesen unwichtigen Dingen stressen will.

Keine Overthinker: Über diese Dinge grübeln erfolgreiche Menschen nicht unnötig

1. Vergleiche mit anderen

Bis zu einem gewissen Grad ist es verständlich und natürlich, dass wir uns mit anderen vergleichen. Das haben die Menschen schon in der Steinzeit getan, um sich in die soziale Gruppe einzuordnen. Auch können Vergleiche uns inspirieren und motivieren, uns ambitionierte Ziele zu stecken. In Zeiten von Social Media neigen viele von uns allerdings dazu, es damit ein wenig zu übertreiben. Denn weil Vergleiche selten realistisch sind (oder weißt du, wie das Leben der Person, die du auf Instagram bewunderst, wirklich aussieht?), machen sie uns letztlich nur unglücklich. Wer in der Regel die eigenen Ziele erreicht, hat deshalb meistens nicht die Gewohnheit, Gedanken daran zu verschwenden, was Person x oder y doch alles besser kann als wir selbst.

2. Angst vor dem Scheitern

Misserfolge gehören zum Leben. Wir können nicht in allem gut sein, und es kann uns nicht jedes Vorhaben gelingen. Sich deshalb verrückt zu machen und die Angst vor dem Scheitern unsere Gedanken dominieren zu lassen, stresst uns nicht nur unnötig, es erhöht leider auch nicht die Wahrscheinlichkeit, dass etwas klappt. Erfolgreiche Menschen grübeln deshalb in der Regel nicht unnötig lange darüber nach, was alles schiefgehen könnte, sondern konzentrieren sich aufs Tun und darauf, was sie beeinflussen können.

3. Fehler aus der Vergangenheit

Eine andere Seite dieser Angewohnheit ist das ständige Nachdenken über Dinge, die wir in der Vergangenheit falsch gemacht haben. Projekte, die nicht gut gelaufen sind, Vorhaben, mit denen wir gescheitert sind. Anstatt uns selbst Vorwürfe zu machen und so nur unsere Angst zu schüren, dass so etwas wieder passiert, könnten wir lieber versuchen, aus den Fehlern zu lernen. Zu reflektieren, woran es gelegen hat und was wir beim nächsten Mal besser machen können. Wer in der Regel erfolgreich die eigenen Ziele erreicht, fokussiert sich genau auf diesen Aspekt, anstatt über ihre Misserfolge nachzugrübeln.

4. Angst vor dem Unbekannten

Um im Leben weiterzukommen und uns zu entwickeln, müssen wir unsere Komfortzone verlassen. Das kann uns Angst machen, und diese Angst ist natürlich. Wir alle spüren sie – sie ist letztlich eine Art Alarmsystem unseres Gehirns, um uns vor Gefahren zu schützen. Aber wenn wir die Angst vor dem Unbekannten, vor dem, was wir nicht kontrollieren können, unser Leben dominieren lassen, tun wir uns selbst damit keinen Gefallen. Und werden vermutlich auch keinen Erfolg in den Dingen haben, die wir uns vornehmen.

5. Anderen gefallen zu wollen

Was uns widerfährt, was wir lernen, vor allem in der Kindheit, prägt uns ein Leben lang. Viele von uns haben aufgrund ihrer Erfahrungen verinnerlicht, dass sie am besten durchs Leben kommen, wenn sie nicht anecken und anderen niemals vor den Kopf stoßen. Die Mitmenschen nicht verletzen zu wollen, ist sicher löblich und sinnvoll, aber häufig geht dieses People Pleasing so weit, dass wir dabei unsere eigenen Werte und Bedürfnisse völlig außer Acht lassen. Das ist langfristig alles andere als gesund und schon gar nicht förderlich dafür, dass wir unsere Ziele erreichen. Deshalb grübeln erfolgreiche Menschen selten unnötig darüber, dass andere wütend auf sie sein könnten.