Bauchgefühl trauen?: So erkennst du den Unterschied zwischen Intuition und Angst
Soll ich auf meine Intuition hören oder leitet mich da nur die Angst? So erkennst du, was in deinem Gefühlsleben gerade die Oberhand hat.

Soll ich auf meine Intuition hören oder leitet mich da nur die Angst? So erkennst du, was in deinem Gefühlsleben gerade die Oberhand hat.
Kennst du das? Du willst etwas tun, aber da ist dieses eine Gefühl im Bauch, das dich davon abhält. Du musst eine Entscheidung treffen und irgendwas leitet dich stark in eine Richtung? Du weißt, dass es gut ist, auf seine Intuition zu hören. Aber gerade bist du dir unsicher, ob du diesem Gefühl trauen sollst, weil du nicht erkennen kannst, ob dahinter nur eine deiner Ängste steckt. Und wie sagt man, "Angst ist nie ein guter Ratgeber" ...
Das stimmt zwar nicht immer, denn die Angst hat eine sehr wichtige Funktion und sichert in manchen Situationen sogar dein Überleben. Doch wenn sie dich davon abhält, das zu tun, was eigentlich gut für dich ist, dann ist sie nicht mehr funktional, sondern störend bis hin zu zerstörerisch. Die Intuition leitet dich hingegen oft in die richtige Richtung. Wie kann man die beiden nun unterscheiden?
Therapeutin Lea Banasch widmet sich in ihrem Buch "Die anderen denken bestimmt, dass ich voll komisch voll okay bin" unter anderem dieser Frage. Sie gibt folgende Orientierungshilfe:
Hier flüstert die Intuition: Die Intuition braucht keine Argumente. Sie kommt als leises Gefühl daher und wird deshalb leider oft ignoriert. Sie ist sehr gut im Hier und Jetzt abrufbar. Etwa, wenn wir gerade eine Nachricht erhalten oder nach einer Situation bewerten, wie sie gelaufen ist. Die Intuition lässt sich nicht so gut auf die Zukunft projizieren wie die Angst.
Klar, manchmal ist das gar nicht leicht zu unterscheiden, wer da gerade mit einem spricht. Aber wenn du das nächste Mal dieses Gefühl im Bauch hast, höre einen Moment länger in dich hinein. Du hast jetzt eine kleine Anleitung, worauf du achten musst. Kannst du also deinem Bauchgefühl trauen?